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Aktuelles

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Mutter Erde und ihr Sorgenkind

21. Apr, 2021

Mutter Erde und ihr Sorgenkind 

Vor einigen Jahren war es erstmalig im Frankfurter Zoo zu sehen. Der berühmte Tiermediziner, Zoologe und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek präsentierte den Besuchern ein besonderes Lebewesen. Es hatte viele verschiedene Gesichter und wirkte dennoch sehr vertraut. An dem Gehege hing ein Schild: „Hier sehen Sie das gefährlichste Raubtier der Welt“ – und die Zoo-Besucher erblickten in einem Spiegel sich selbst.
Der Mensch ist gefährlicher Feind vieler anderer Lebewesen. Durch die Industrialisierung, das moderne Leben und die Mobilität zerstört er die Umwelt und natürliche Lebensräume. Er verpestet die Luft mit Emissionen wie Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Feinstaub. Das Artensterben und der Klimawandel sind bedrohliche Szenarien, die keine Zukunftsvisionen sind, sondern aktuell stattfinden.
Um es ganz deutlich zu machen: Ausgerechnet Homo sapiens – lateinisch für „kluger, vernünftiger Mensch“ – ruiniert den Planeten. Ist dieser kluge Mensch als Ergebnis der Evolution in Wirklichkeit einfach nur das Sorgenkind von Mutter Erde?
Braucht die Erde den Menschen?
Oder wäre der Planet ohne seine menschlichen Bewohner besser dran? Vielleicht ist Mutter Erde auch einfach nur komplett überfordert mit ihren vielen Kindern. Aktuell leben fast acht Milliarden Menschen auf der Erde, und die Weltbevölkerung wächst weiter – derzeit um über 80 Millionen pro Jahr. Laut einer Schätzung der Vereinten Nationen wird es im Jahre 2050 fast zehn Milliarden Menschen geben. Das wird zu weiteren gravierenden Problemen führen. Das durch Homo sapiens verursachte Artensterben bedroht paradoxerweise ihn selbst, weil er seine eigene Lebensgrundlage zerstört. Eigentlich nicht sehr intelligent.
Ohne den Menschen würde es der Natur besser gehen. Viel besser. Und daher darf man die Frage stellen, ob wir uns tatsächlich als die „Krone der Schöpfung“ betrachten sollten.

Foto: AdobeStock #259001692 von lassedesignen

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„40 Tage fasten, 50 Tage feiern – die Osterzeit“

01. Apr, 2021

„40 Tage fasten, 50 Tage feiern – die Osterzeit“

Ein kleines 1x1 der christlichen Bräuche.
Wir erinnern uns: Aschermittwoch – in diesem Jahr für alle Karnevalsliebenden besonders bitter: keine vorausgehende 5. Jahreszeit, keine Sitzungen mit all den herrlichen Persiflagen und satirischen Reden, kein Schunkeln, kein Rosenmontagszug.
Aber trotz allem ist Aschermittwoch auch im Jahr 2021 der Beginn der Fastenzeit, auch Passionszeit genannt: 40 Tage ohne.
Am Gründonnerstag ist es dann geschafft. 40 Tage Fastenzeit mit Verzicht, Buße und Besinnung sind durchgestanden. In Demut beginnt an diesem Tag das Osterfest. Gründonnerstag hat in der Liturgie eine große Bedeutung. Ein besonderer Blick richtet sich im Gottesdienst auf das letzte Abendmahl Jesu, der am Vorabend seines Todes seinen Jüngern nach der Überlieferung die Füße wusch. Eine Demutsgeste.
Karfreitag ist der Tag der Kreuzigung, ein Feiertag, der auch in diesem Sinne begangen wird: kein Blumenschmuck in den Kirchen, ein leerer Altar, ein Gottesdienst mit eigenen Regeln. Der Wortbestandteil „Kar“ bedeutet Klage, Kummer oder Trauer.
Auf den Todestag Jesu folgt ein Tag der absoluten Stille. Am Karsamstag ist Grabesruhe, es finden keine Gottesdienste statt. Es ist still.
Ostersonntag ist der Tag der Auferstehung Jesu Christi. Es ist der ranghöchste Festtag im Kirchenjahr. Bereits in der Osternacht zuvor, erwarten die Gläubigen in einer Nachtwache (Gottesdienst) die Auferstehung Jesu. Die Messen beginnen am Karsamstag nach Sonnenuntergang und enden vor Sonnenaufgang am Ostersonntag. Der Ostersonntag ist immer der 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang. Ostern wird also frühestens am 22. März und spätestens am 25. April gefeiert. Nach dieser Rechnung richtet sich die Karnevalszeit mit Rosenmontag und Aschermittwoch: 40 Tage ohne.
Der 50. Tag der Osterzeit und auch ihr Ende ist Pfingsten. An Pfingsten sandte der auferstandene Jesus Christus, an der Seite seines Vaters, seinen Jüngern den Heiligen Geist: den Beistand, den er ihnen versprochen hat.

Bild: #416285083 von Photo-SD – Adobe Stock

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Was ist Sterben?

17. Mär, 2021

Was ist Sterben?

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte,
wie es am Horizont verschwindet.
Jemand an meiner Seite sagt: „Es ist verschwunden.”
Verschwunden wohin?

Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.
Das Schiff ist nach wie vor so groß, wie es war,
als ich es gesehen habe.
Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus
meinen Augen verschwindet, ist in mir,
es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben
mir sagt, es ist verschwunden, gibt es andere,
die es kommen sehen, und andere Stimmen,
die freudig aufschreien: „Da kommt es!”
Das ist Sterben.
Charles Henry Brent


Foto: AdobeStock #28695218 von pampero

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Sternenkinder

02. Mär, 2021

Sternenkinder

Nicht den Tod, sondern das Leben in Erinnerung bewahren.
Das könnte ein schöner Leitsatz für einen jeden Todesfall sein und es wäre für die, die weiter am Leben teilhaben, eine wunderbare Sache, wenn sie gelänge − oder besser, wenn sie gelingt.
Wenn kleinste Kinder, im Mutterleib oder nach der Geburt, sterben, ist das eine schier unerträgliche Situation. Unbeschreiblich, kaum nachfühlbar und einer Ohnmacht nahe. Wie soll es hier gelingen, das Leben, das noch gar nicht oder kaum stattgefunden hat, in Erinnerung zu bewahren?
Die Initiative DEIN STERNENKIND STIFTUNG schenkt betroffenen Eltern eine Erinnerung, die die Existenz des kleinen Lebens dokumentiert und die vielleicht die einzig sichtbare Erinnerung für die Familien ist. Über 600 ehrenamtlich tätige Fotografinnen und Fotografen fotografieren diese Sternenkinder und machen sie so sichtbar − in 2020 in mehr als 3.200 Fällen im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 2017 war die Stiftung bereits Preisträger des Deutschen Engagementpreises (Publikumspreis).
Die Erinnerungsfotos sind eine greifbare Stütze für die Zeit der Trauer und die Zeit der liebevollen Erinnerung. Für die Eltern, die Geschwister und für alle, in deren Leben das verstorbene Kind einen Platz hat.
An die Stiftung kann man sich als Betroffener selbst, aber auch als Hebamme, als Geburtsstation eines Krankenhauses oder natürlich auch als Bestatter wenden. Das Netzwerk der Stiftung ist weit gespannt, so dass auch in der Kürze der Zeit reagiert werden kann.
Mehr Information zu der Stiftung unter www.dein-sternenkind.eu

Bild: #108348174 von Stefanie Garau – stock.adobe.com

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Unser neues Schaufenster in Muggensturm

23. Feb, 2021

Wir haben jetzt zum Frühlingsanfang unser Schaufenster mit dem Thema „Friedwald“ dekoriert.

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Unser neues Schaufenster in Muggensturm

22. Feb, 2021
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Entspann Dich! Kontrolle ist nur eine Illusion.

22. Feb, 2021

Entspann Dich! Kontrolle ist nur eine Illusion.

Jeder wünscht sich Kontrolle über das eigene Leben. Gerade in unsicheren Zeiten verstärkt sich dieses Bedürfnis.
Noch vor zwei Jahren hätte sich niemand vorstellen können, dass wir heute inmitten einer Pandemie leben. Teilweise wirkt das ganze Szenario immer noch wie ein schlechter Science-Fiction-Film. Die Menschen laufen mit einer Art Filtertüte auf der Nase herum, keiner kommt dem anderen zu nahe, wir weichen einander aus. Das gesellschaftliche und soziale Leben steht weitestgehend still. Hätten wir solch einer Zukunftsvision geglaubt?
„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“ Dieser Ausspruch wird Wilhelm Busch zugeschrieben und bringt es auf den Punkt. Wir müssen lernen, dass manche Dinge sich einfach komplett einer Planbarkeit entziehen. Das ist das Leben.
Auch der Verlust eines geliebten Menschen bedeutet den Verlust von Kontrolle. Da sieht man sich plötzlich mit einer neuen Realität konfrontiert, die unerträglich erscheint. Wir haben keine Möglichkeit der Einflussnahme. Wir wünschen uns die Macht über das Leben, haben aber keine.
Eigentlich ist das Gefühl von Kontrolle nur eine Illusion. Aber durch unseren Versuch, die Welt und deren Ereignisse zu steuern, fühlen wir uns in einer vermeintlichen Sicherheit. Wie oft haben wir schon die Zukunft geplant und sind von einer bunten und komplexen Welt eines Besseren belehrt worden?
Ein altes Sprichwort lautet: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach einen Plan.”
Doch zu den nicht steuerbaren Ereignissen gehören nicht nur Katastrophen, Krankheiten oder das Ableben geliebter Menschen. Genauso lauert auch das Glück hinter so mancher Hausecke und überrascht mit wunderschönen Erlebnissen.
Also entspannen wir uns und versuchen, bestmöglich auf den Wellen des Lebens zu reiten. Wir sind eben nur ein ganz kleiner Teil davon – ein Staubkorn im Universum.
Foto: AdobeStock #251574987 von Creaturart

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Was stirbt zuletzt?

01. Feb, 2021

Was stirbt zuletzt?

Auf diese Frage hat der Volksmund eine Antwort: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“
Gerade in der aktuellen Zeit ist es lohnenswert, sich der Hoffnung zuzuwenden. Denn die Pandemie zehrt an uns allen. Vermehrte Sterbefälle, bedrohte Existenzen, Sorge um Angehörige, Angst vor einer Erkrankung, bei einigen auch „nur“ Einsamkeit aufgrund des sozialen Rückzuges, Langeweile oder Familienstreitereien, weil alle so dicht aufeinander hocken. Die Pandemie hat vielfältige Auswirkungen. Aber sie betrifft uns alle.
Was uns hilft, ist die Hoffnung
Laut Definition ist die Hoffnung eine zuversichtliche innere Ausrichtung. Sie geht einher mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes eintreten wird, ohne dass eine Gewissheit darüber besteht.
Die Hoffnung wirkt wie ein Antrieb und Motor in unserem Leben. Sie hält unsere Motivation aufrecht. Jeder Tag beginnt mit Hoffnung – wenn auch unbewusst. Wir hoffen auf gutes Wetter, auf einen erfolgreichen Tag, auf nette Begegnungen. „Hoffentlich bleiben wir gesund.“ „Hoffentlich schneit es am Wochenende.“ „Hoffentlich bekomme ich den Job.“ Die zuversichtliche Einstellung beeinflusst das psychologische Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit – das ist sogar wissenschaftlich belegt.
Eine Studie der Universität Marburg aus dem Jahre 2017 sorgte für Aufsehen. Dabei wurden 124 Herzpatienten, denen eine Operation bevorstand, untersucht und begleitet. Ein Teil der Patienten führte Gespräche mit Psychologen, in denen über Pläne für die Zeit nach der OP gesprochen wurde. Ein Patient formulierte beispielsweise die Hoffnung, drei Monate nach der OP wieder seinen Lieblingsweg spazieren gehen zu können. Eine Patientin nahm sich vor, nach vier Wochen ihre Balkonkästen zu bepflanzen. Eine andere Patientin plante eine schöne Italienreise. Der andere Teil der Probanden fungierte als Kontrollgruppe – sie machten keine Pläne und sprachen nicht mit den Psychologen.
Sechs Monate später stellten die Forscher gravierende Unterschiede fest: Die Gruppe der Patienten mit den Zukunftsplänen hatte wesentlich geringere Entzündungsmarker und Stresshormone im Blut. Es ging ihnen nachweislich besser als den Patienten aus der Kontrollgruppe. Sie waren weniger beeinträchtigt in ihrem Familienleben und bei der Arbeit.
In dieser Studie hat man sozusagen die Kraft der Hoffnung gemessen.

Foto: AdobeStock #274609835 von Eva Bocek

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Der letzte Gang

01. Feb, 2021

Neues in Sachen: der letzte Gang

Klimaneutral zur letzten Adresse
Die Bestattungsbranche ist bekanntermaßen eher zurückhaltend, weniger innovativ oder gar extrovertiert veranlagt. Das kommt aus der Sache an sich: So sind doch das Sterben, der Tod und alles, was damit zusammenhängt, immer noch nicht aus ihrer Tabu-Ecke herauszubekommen. Der Tod ist nach Möglichkeit nicht sichtbar – und das ist ja irgendwie auch verständlich.
Trotzdem ist hier und da in der Bestattungskultur etwas los, sei es bei ungewöhnlich inszenierten Abschiedsfeiern mit Rockmusik und einem Hellem am Grab oder mit einer Lichtershow in der Trauerhalle. Das Grabmal kann ein Klassiker aus Stein sein, aber auch eine Skulptur aus rostigem Cortenstahl. Auf dem Grabmal steht: „In Liebe“, aber durchaus auch: „Tiefergelegt am …“.
Auf den Friedhof kommt der Verstorbene oftmals mit einer leistungsstarken Luxuskarosse mit Sternenhimmel und Seidenvolants, oder - und das ist doch mal eine Nachricht wert: mit dem Fahrrad.
Seit dem Herbst 2020 gibt es in Oldenburg ein Bestattungsfahrrad. Ein Unikat und eine Sonderanfertigung des Oldenburger Künstlers Michael Olsen. Seine Idee: den Tod und Abschied wieder sichtbar machen. Dort, wo alltäglich das Leben pulsiert: auf der Straße. Mit dieser Idee und der ersten Testfahrt hat er positive Resonanzen und auch eine Bestatterin, die dies mit in ihr Programm aufnehmen möchte, gefunden. „Reduziert, wertschätzend und angemessen langsam.“ So beschreibt eine Passantin begeistert ihren Eindruck.
Für eine Fahrradstadt wie Oldenburg scheint das eine fast naheliegende Idee zu sein, zumindest eine, die sich damit beschäftigt, den Tod doch noch aus seiner Tabu-Ecke herauszuholen. Und klimaneutral ist sie zudem, die letzte Fahrt auf zwei Rädern.

Bild:#184692821 von grebnerfotografie - stock.adobe.com

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Facebook-Account gehört zum Erbe

12. Jan, 2016

Soziales Netzwerk muss Zugangsdaten einer Toten herausgeben.

Ein Facebook-Account eines verstorbenen Kindes gehört zum Erbe seiner Eltern. Das soziale Netzwerk muss deshalb die Zugangsdaten herausrücken und kann solche Accounts nicht einfach in einen sogenannten Gedenkzustand versetzen, entschied das Landgericht Berlin laut einem veröffentlichen Urteil.

Facebook muss laut dem Urteil nun die Zugangsdaten zum  Account preis geben. Die Eltern seien als Erben des Mädchens wegen der ungeklärten Todesursache berechhtigt zu erfahren, was ihre Tochter im Internet geäußert habe.

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Wir sind nun seit kurzem auf der FriedWald-Hompage als Partner registriert

05. Okt, 2015

FriedWald ist ein alternativer Bestattungsort mitten in der Natur. In ausgewiesenen Waldgebieten ruht die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln eines Baumes. An über 50 FriedWald-Standorten in ganz Deutschland können Menschen ihre letzte Ruhe finden.

Menschen, die sich für eine Beisetzung im FriedWald interessieren, müssen sich grundsätzlich für eine Einäscherung entscheiden. Ein Großteil der Interessenten sucht sich den geeigneten Baum bereits zu Lebzeiten aus. Angehörige und Freunde werden über diesen Schritt informiert. Im Idealfall wird eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch formuliert und handschriftlich hinterlegt.

FriedWald bietet unterschiedliche Baumgräber für verschiedene Bedürfnisse an: für Familien oder Freundeskreise, für Partner, aber auch alleinstehende Menschen. Jeder FriedWald-Baum steht bis zu zehn Personen als letzte Ruhestätte zur Verfügung. Freie Bäume sind mit farbigen Bändern gekennzeichnet, die Auskunft über die Baumgrabarten geben. Mit kleinen

Namenstafeln werden diese im FriedWald zu persönlichen Orten der Erinnerung. Ganz individuell kann auch die Beisetzung im FriedWald gestaltet werden. Von einer stillen Abschiednahme im engsten Familienkreis über eine Trauerfeier mit Musik bis hin zur großen Trauergesellschaft: Die Gestaltung bleibt den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christliche Beisetzungen sind ebenso üblich wie Beisetzungen ohne geistlichen Beistand.

Weiterführende Informationen rund um FriedWald finden Sie unter www.friedwald.de. oder bei uns unter 07221- 63690

 

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Wer darf die Bestattung beauftragen?

28. Jan, 2014

Grundsätzlich darf der Totenfürsorgeberechtigte den Auftrag erteilen. Es steht, falls nichts geschrieben, dem nächsten Angehörigen zu. Es ergibt sich aus den familienrechtlichen Verhältnissen, das den Toten zu Lebzeiten mit dem überlebenden Angehörigen verbunden hat. Danach hat sich sich nachfolgende Rangfolge entwickelt:

- Ehegatte

- Kinder

- Eltern

- Großeltern

- Geschwister

- Enkelkinder

Sie haben nähere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Neues Erbrecht in Europa

Im letzten Sommer hat der Rat der Europäischen Union die Europäische Erbrechtsverordnung (VO EU Nr. 650/2012) gebilligt und damit dem Bedürfnis nach Rechtssicherheit in der Vermögensnachfolgeplanung Rechnung getragen. Die Verordnung bietet nicht nur ausländischen Bürgern neue Perspektiven für ihre Vermögensnachfolge, sondern betrifft auch Deutsche, die ihren Lebensabend im europäischen Ausland verbringen wollen. 

Wichtige Änderung im Personenstandsrecht

Seit dem 01.11.2013 muss gemäß §38 PStV bei der Anzeige des Sterbefalls unabhängig vom Familienstand des Verstorbenen, in jedem Fall die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Mit dieser Regelung ist überdies sichergestellt, dass die Beurkundung im Sterberegister richtig ist. 

Bitte denken Sie daran, dass wir diese Urkunde mit vorlegen müssen.

Was wir sonst noch von Ihnen benötigen, erfahren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

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